Einladung zur Taufe: Text und Inhalt

Eine Taufeinladung trägt zwei Termine mit unterschiedlicher Stimmung — den Gottesdienst und die Feier danach. Gäste müssen wissen, wozu sie gebeten sind und wie lange das Ganze ungefähr dauert.

Was auf jede Taufeinladung gehört

Der volle Name des Kindes, das Datum, die Kirche mit Uhrzeit des Gottesdienstes und dann die Feier separat mit eigener Adresse und Uhrzeit. Gäste planen hier oft mit einem eigenen kleinen Kind, deshalb zählt das ungefähre Ende stärker als bei einer Hochzeit.

Nennen Sie die Paten, wenn Sie sie bekanntgeben. Viele Familien nutzen genau dafür die Einladung, und es ist eine Freundlichkeit gegenüber den Verwandten, die es sonst erst am Tag selbst erfahren.

  • Der volle Name des Kindes
  • Kirche, Beginn und ungefähre Dauer des Gottesdienstes
  • Ort der Feier, Adresse und Uhrzeit
  • Die Paten, wenn Sie sie nennen möchten

Textbeispiele

Klassisch: "David und Sarah Hoffmann laden Sie herzlich ein zur Taufe ihrer Tochter Alice Marie am Sonntag, 12. September, um 11 Uhr in St. Marien, Potsdam, und im Anschluss zum Mittagessen auf Gut Sonnenhof."

Herzlicher: "Alice wird getauft — und wir hätten euch gern dabei. Sonntag, 12. September, 11 Uhr in St. Marien, danach ab halb eins Essen auf Gut Sonnenhof."

Geschenke ansprechen, ohne dass es unangenehm wird

Taufgeschenke sind üblich, und die meisten Gäste bringen ohnehin etwas mit. Wenn Ihnen das lieber nicht wäre, sagen Sie es einmal und leicht — "dass ihr da seid, ist das Geschenk" — in einer eigenen Zeile, nicht auf der Vorderseite.

Wenn Verwandte voraussichtlich Geld schenken und Ihnen ein Beitrag aufs Sparkonto lieber wäre, gehören die Kontodaten in einen kleinen eigenen Abschnitt, den man findet, wenn man sucht, und übersieht, wenn nicht.

Häufige Fragen

Wie früh verschickt man Taufeinladungen?

Vier bis sechs Wochen vorher sind üblich. Die Paten sollten es erfahren, sobald der Termin steht — lange bevor irgendeine Einladung verschickt wird.

Müssen Gäste zu Gottesdienst und Feier kommen?

Schreiben Sie klar, dass beides willkommen ist und eines davon genügt. Gäste mit sehr kleinen Kindern sind oft dankbar zu hören, dass sie den Gottesdienst auslassen dürfen, ohne sich zu erklären.